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Update ipso Bildung ipso, 26.08.2019

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Interview mit Dr. Stefan Leuenberger,
Delegierter des Verwaltungsrates der ipso Bildung

Stefan Leuenberger, die Basler Bildungsgruppe wurde vor fast genau einem Jahr in ipso Bildung umfirmiert. Was hat sich seither getan?

Auf der einen Seite arbeiten wir weiter an der Integration und Konsolidierung unserer Services. So haben wir mittlerweile die HR-Services grösstenteils zentralisiert. Auf der anderen Seite sind wir stark mit der Lancierung neuer Bildungsprogramme und der Etablierung neuer Standorte für unsere Bildungsmarken beschäftigt. Alleine im letzten Jahr haben wir über zehn neue Bildungsprogramme entwickelt und die HWS und die NSH unter anderem in Zürich lanciert.

Wo liegen die Entwicklungsschwerpunkte?

Nun, bei der Programmentwicklung lag der Schwerpunkt im vergangenen Jahr vor allem im Bereich Management, wo wir alleine via IBZ sechs neue Nachdiplomstudiengänge NDS HF auf den Markt gebracht haben. Und schliesslich hat das bereichsübergreifende Projekt zur Entwicklung eines gemeinsamen Studiendesigns für die höhere Berufsbildung am meisten Ressourcen benötigt. In diesem Herbst nun starten alle HF-Studiengänge nach dem neuen pädagogischen Rahmenkonzept.

Was bedeutet dies für den Alltag der Studierenden?

Wir haben die Lernarena ausserhalb des Präsenzstudiums mit neuen virtuellen Systemen, Tools und Prozessen erweitert, um die Relevanz und den Nutzen unser praxisorientierten Studiengänge zu erhöhen.  Die ersten Pilotklassen im neuen Studiendesign haben bereits erfolgreich gestartet. Gleichzeitig haben wir die Bildungsmodule gruppenweit standardisiert, um unser Bildungsprogramm stufen- und bereichsübergreifend besser abzustimmen.

Was bedeuten diese Veränderungen für die Arbeit der Dozierenden?

Über die nächsten drei Jahre werden wir stufenweise neue virtuelle Rollen einführen, welche diejenige der Dozierenden im Präsenzstudium ergänzt. Neben der Aufgabe als Betreuer von Prüfungsleistungen, wie z. B. von Diplomarbeiten, kommen online neue Tätigkeitsfelder als Trainer, Tutor, Mentor oder Coach dazu. Diese können künftig von unseren bewährten Dozierenden oder von zusätzlichen Fachexperten übernommen werden.

Der Aufbau und die Umsetzung dieser neuen Aufgabenbereiche sind doch organisatorisch und personell bestimmt aufwändig und fordernd?

Bestimmt, ja! Nicht nur für unsere Schulleiterinnen und Schulleiter stellen sich dadurch neue Herausforderungen, sondern auch für die Prüfungsorganisation und die beteiligten Dozierenden. Deshalb fassen wir künftig die Prozesse im Prüfungsbereich in einem zentralen Kompetenzbereich zusammen, um eine verlässliche Organisation zu gewährleisten. Ausserdem initiieren wir Entwicklungs- und Qualifikationsprogramme für unsere Dozierenden und externe Fachexperten, in welchen sie sich auf die erweiterte bzw. künftige Onlinetätigkeit in den neuen Rollen vorbereiten können.

Stefan Leuenberger, scheint als wäre die ipso Bildung ziemlich in Fahrt. Gibt es sonst noch Neuigkeiten zu berichten?

Wir freuen uns, dass wir in diesem Jahr den Auf- bzw. Ausbau gleich zweier Standorte in Angriff nehmen können. Auf der einen Seite verwandeln wir zusammen mit unserem Partner, der Tessiner Artisa Group, über die nächsten zwanzig Monate unseren Standort in Altstetten in einen modernen ipso Bildungs-Hub. Und in Rheinfelden erhält unsere stark wachsende International School einen neuen Campus im Herzen von Rheinfelden, welcher durch die WIMAG Weibel Immobilien AG realisiert wird.

 

Stefan Leuenberger

Dr. Stefan Leuenberger, Delegierter des Verwaltungsrates der ipso Bildung