Über die IPSO

Was macht unser Haus des Lernens so erfolgreich? Wie wecken wir das Interesse am Lernen?

Team

Erfahren Sie mehr über unsere erfahrenen Lernbegleiter.

Jörg Herrmann

Nach seinem Studium an der Uni Basel unterrichtete er und leitete zunächst einige Jahre die Sekundar- und Handelsschulabteilung der Bénédict-Schule Basel. 2005/2006 überführte er sie in das ipso Haus des Lernens. Heute leitet er zusammen mit Gert Würthner das Lernhaus und vertritt dieses in verschiedenen Bildungsverbänden. Seine einstige Tätigkeit als Cartoonist pflegt er noch heute in der Freizeit. Er gestaltet zudem Basler Fasnachtslaternen, schreibt Kolumnen und steht gerne am Herd.

Gert Würthner

Im Jahr 2000 trat der diplomierte Sekundar- und Sportlehrer in der Vorgängerschule des Lernhauses seine Aufgabe als Lehrer an. Ab 2003 gehörte er zum Kernteam, das aus der Basler Bénédict-Sekundarschule 2005/2006 das ipso Haus des Lernens formte. Mittlerweile führt er das Lernhaus in Co-Leitung mit Jörg Herrmann. Seine Aufgaben sind die Strukturierung und Planung des Schulbetriebs. Abends verabschiedet er sich gerne zum Sport – zum Tennis, Badminton oder Ausdauertraining. Auch reist er gerne in ferne Länder.

Dieter Reitz

Dieter Reitz gehörte ebenfalls zum Kernteam, das das Konzept des Lernhauses ab Herbst 2003 entwickelte und 2005/2006 umsetzte. Der Sekundar- und Sportlehrer unterrichtet im Lernhaus Französisch, Englisch und Mathematik. Die Datenbank, die Eltern und Lernpartnern Einblick ins Notenbild sowie in pädagogische Rückmeldungen, Lerneinheiten und das Absenzenwesen gibt, ist sein Werk. Seine Interessen gehören der Astronomie und dem handwerklichen Arbeiten an seinem Haus.

Anja Eckert

Die Diplompädagogin führt seit 2010 mit grossem Engagement ihre Coachees durch den Berufswahlprozess. Sie berät und unterstützt sie bei der Suche nach passenden Anschlusslösungen – ob interne oder externe wie die öffentlichen Brückenangebote, Lehrstellen oder Praktika. Die passionierte Reiterin macht während der fünften Jahreszeit Südbaden mit ihrer Guggenmusik unsicher.

Laura Nocito

Laura Nocito kümmert sich seit 2011 mit Leib und Seele um unsere Jüngsten in der Prosecundaria (5./6. Klasse). Die Lehrerin mit Befähigung für Maturitäts- und Berufsschulen engagiert sich besonders im Rahmen von Intensivcoachings und in zahlreichen Elterngesprächen für die Entwicklung ihrer Lernpartner/-innen. Ihr Interesse gilt unter anderem dem Lesen, dem Tanzen und der kreativen Arbeit.

Jochen Bohnet

Der Diplom-Sozialwissenschaftler war lange in der Erwachsenenbildung und im Training tätig. Er führt mit den Lernpartnerinnen und Lernpartnern Bewerbungscoachings durch und bereitet sie auf weiterführende Schulen sowie Praktika vor. Ausserdem begleitet er die Jugendlichen während der Lernzeiten und unterrichtet schwerpunktmässig Deutsch und Deutsch Formal. Jochen Bohnet interessiert sich für andere Kulturen und reist gerne als Backpacker durch Mittel- und Südamerika.

Stefan Käser Tuor

Stefan Käser gehört seit August 2017 der ipso-Familie an. Er ist von Haus aus Sport- und Englischlehrer (Sek II-Lehrdiplom) und Boxtrainer. An der ipso unterrichtet er die Fächer Englisch und Raum. Im Lernteam 2 bereitet er die Lernpartnerinnen und Lernpartner u.a. auf Schnupperlehren, Praktikas und weiterführende Schulen vor. Seine Interessen gelten anderen Kulturen und dem Kampfsport. Die Freizeit verbringt er gerne mit Frau und Kindern, am liebsten in der freien Natur und in Bewegung.

Natalie Gayny

Natalie Gayny  ist seit Oktober 2017 Teil des  ipso- Teams. Als Lehrperson für die Sekundarstufe I liegt ihr Schwerpunkt, neben Deutsch,  bei den naturwissenschaftlichen Fächern. Sie wird zukünftig zudem den Berufswahlprozess der Lernpartner/-innen unterstützen. Privat probiert sie sich gerne in verschiedenen Sportarten aus und war in der Kampfsportart Jiu-Jitsu auf internationaler Ebene erfolgreich. Eine weitere Passion liegt im Bereich der Kunst, sodass generell jede Reise auch einen Besuch ins örtliche Kunstmuseum bedeutet.

Pädagogisches Konzept

Unterricht und Lernen sind klug verknüpft und strukturiert. Wir legen grossen Wert auf individuelles Lernen.

Das pädagogische Grundkonzept der Häuser des Lernens besteht seit 1980.  Dieses pädagogische Konzept steht auf vier Säulen:

  • autonome Lernformen
  • respektvoller Umgang
  • gestaltete Umgebung
  • ins Gelingen vertrauen

 

 

Lernende heissen bei uns Lernpartnerinnen und Lernpartner, und die Lehrenden nennen wir Lernbegleiter und Lernbegleiterinnen.
Die Lernpartner/-innen arbeiten mit ihren Lernbegleitern/-innen nicht nur im Unterricht (Input) zusammen, sondern entwickeln gemeinsam individuelle Lernstrategien. Basis des gemeinsamen Lernens ist der Respekt der Lernenden voreinander. Der Lernerfolg und die Selbstkompetenzen der Lernenden werden durch regelmässiges, intensives Coaching überprüft.

FAQ

Was macht das Haus des Lernens so spannend? Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen.

«Ist ipso Haus des Lernens eine anerkannte Schule?»

Das ipso Haus des Lernens ist staatlich anerkannt. Wir arbeiten nach den kantonalen Lehrplänen BL in Kompetenzrastern und unterliegen der Aufsicht des Erziehungsdepartements Basel-Stadt. Es bestehen vertraglich festgelegte Übertrittsvereinbarungen mit allen staatlichen Schulen der Kantone BS und BL. Unser Lernhaus unterzieht sich einem Qualitätsmanagement nach PROMES. Es ist Mitglied der Basler Bildungsgruppe, dem Verband Schweizerischer Privatschulen VSP sowie der IG Basler Privatschulen.

«Ist das Konzept des ipso Haus des Lernens erprobt?»

Das Konzept besteht seit 1980. Seither sind Tausende von Lernpartnern/-innen in einem der Häuser des Lernens zur  Schule gegangen - sei es in der Ostschweiz, in Deutschland oder bei uns. Das pädagogische Konzept wurde in jahrelanger Zusammenarbeit mit Bildungsbehörden wie Erziehungsdepartementen sowie Fachhochschulen und Universitäten verfeinert. Staatliche Leistungsaufträge bestätigen die Zuverlässigkeit des Konzepts. Unser Haus des Lernens wird mittlerweile regelmässig von öffentlichen Schulen im Rahmen von Weiterbildungen besucht!

«Wie sieht das Tagesschulkonzept aus?»

Das Haus des Lernens ist eine Tagesschule. Morgens um 8 Uhr beginnt der Lerntag mit seiner Abfolge von Inputs (Unterricht), Lernen (Teamlernen, Lernatelier, Aufgaben) und Coaching. Mittags machen wir eine Stunde Pause. Wir essen gemeinsam im hauseigenen Bistro, bevor wir zusammen weiterlernen bzw. weitere Inputs besuchen. Um 16.10 Uhr ist der Lerntag vorbei. Es kann aber weiter im Haus gearbeitet werden. Der Zugang zum Lernhaus ist täglich, auch in den Ferien und an Wochenenden, von 6 bis 22 Uhr für alle Lernpartner möglich – sie erhalten bei ihrem Eintritt ins Haus des Lernens einen Hausschlüssel.

«Welche Rolle spielt die Gestaltung der Lernumgebung?»

Im Haus des Lernens gibt es Unterrichtszonen und als Kernstück das Lernatelier. Alle Bereiche des Gebäudes sind nach modernsten Gesichtspunkten funktional gestaltet und möbliert. Die Lernpartner/-innen verfügen über haptische und elektronische Hilfsmittel wie eine Lernbibliothek, PC-Zugang, Erholungszonen und Sportmöglichkeiten – kurz: eine Umgebung, die zum Lernen und Miteinander einlädt!

«Gibt es am Haus des Lernens auch Noten?»

Wir sind der Ansicht, dass die Wiedergabe der Leistungen dank Noten so präzise ist, dass alle – Jugendliche, Eltern, spätere Lehrmeister oder andere Schulen – ein klares Abbild der Leistungen und der Kompetenzen erhalten. Jeweils zum Ende eines Semesters geben wir ein Zeugnis ab, das dem Versetzungsreglement des Kantons Basel-Land entspricht. Zusammen mit dem Semesterzeugnis erhalten die Lernpartner/-innen einen Beurteilungsbogen, der über ihre Schlüsselqualifikationen Auskunft gibt. Der aktuelle Notenstand kann jederzeit über unser Intranet abgefragt werden – wie auch Lerninhalte und weitere Infos.

«Gibt es Stipendien oder Ausbildungsbeiträge, damit unser Kind das ipso Haus des Lernens besuchen kann?»

Das Haus des Lernens verfügt über einen Stipendienfonds. Unsere Broschüre informiert Sie ausführlich über das Antragsverfahren. Ansonsten sind Ausbildungsbeiträge ans Schulgeld kantonal bzw. kommunal geregelt. Eine vollständige Kostenübernahme ist nur dann möglich, wenn die jeweiligen Schuldienste eine Ausbildung im ipso Haus des Lernens ausdrücklich befürworten. Ein nachträglicher Antrag auf Kostenübernahme ist nicht möglich. Bitte beachten Sie dazu die kantonalen Reglemente der Erziehungsbehörden oder privaten Fonds.

«Wie verhält es sich mit den Hausaufgaben?»

Das Tagesschulkonzept und die Lernweise am ipso Haus des Lernens integrieren das Vertiefen des Erlernten im Lernhaus. Nur selten wird Ihr Kind mit Hausaufgaben nach Hause kommen. Es hat sie bereits im Haus des Lernens erledigt. Allerdings ist es natürlich nicht verboten, seine Lernaufträge auch daheim weiter zu verfolgen!

«Wie sieht das Absenzenwesen aus?»

Wir stellen täglich An- oder Abwesenheit fest. Wir bitten alle Eltern, eine Abwesenheit ihres Kindes morgens zu melden, damit wir die Lernbegleiter/-innen informieren können. Die Absenzen werden in den Zeugnissen ausgewiesen.

«Thema Drogen – wie verhält sich das ipso Haus des Lernens dazu?»

Wir lehnen jeglichen Konsum von Drogen und Alkohol ab. Auch Rauchen ist auf dem gesamten Areal verboten. Wir klären auf, greifen aber auch durch, wenn Verstösse offenbar werden. Je nach Grad des Verstosses sprechen wir mit den Eltern, verwarnen die Fehlbaren oder weisen sie vom Haus des Lernens, wenn Cannabis oder härtere Drogen konsumiert oder gar angeboten wurden.

«Ist Gewalt oder Mobbing ein Thema am ipso Haus des Lernens?»

Jugendliche sind stark damit beschäftigt, ihre Position im Leben, in der Gruppe zu finden und zu behaupten. Frotzeln, necken, auch mal «träfe» Sprüche gehören dazu. Verbale oder physische Gewalt hingegen lassen wir nicht zu. Wir stehen voll und ganz hinter der Haltung aller Häuser des Lernens, respektvollen Umgang miteinander vorauszusetzen und einzufordern. Im Fachbereich «Soziales Lernen» thematisieren wir allfällige Konflikte konsequent und entwickeln Lösungsstrategien. So lässt sich etwa Mobbing vorbeugen.

Zertifizierung

Die ipso Haus des Lernens AG hat die international anerkannte ISO 29990-Zertifizierung erlangt und wurde von der Schweizerischen Vereinigung für Qualitäts- und Management-Systeme (SQS) als kompetente Bildungsanbieterin ausgezeichnet.

An die Qualität von Lerninhalten und -methoden werden heutzutage höchste Anforderungen gestellt. Die Norm DIN ISO 29990 ist der international gültige Standard für die Aus- und Weiterbildungsbranche. Damit wurde ein Qualitätsmanagementsystem und Servicestandard veröffentlicht, der die Qualität der Lernprozesse in den Mittelpunkt stellt. Klare Prozesse ermöglichen es, die Qualität der verschiedenen Bildungsangebote zu evaluieren und die fachliche Kompetenz des Dienstleisters zu verifizieren. Anhand dieses Standards können Bildungsunternehmen nun unabhängig zertifiziert werden.